Zahlen und Fakten

Jahresbericht 2018 der Ernst-Abbe-Stiftung

Der Vorstand der Ernst-Abbe-Stiftung zeichnet sich für die Erfüllung der Stiftungszwecke, die Erhaltung des Stiftungsvermögens und die Vermögensverwaltung verantwortlich. Der Stiftungsbeirat überwacht die Tätigkeit des Vorstandes und genehmigt im Besonderen den jährlichen Wirtschaftsplan. Über die Verwendung der Mittel für die Stiftungszwecke entscheiden beide Gremien gemeinsam. Ein Anlageausschuss überwacht im Zuge regelmäßig stattfindender Sitzungen die Anlagestrategie und trifft relevante Investment-Entscheidungen.
Um ihren Stiftungszweck zu verwirklichen, ist die privatrechtliche Ernst-Abbe-Stiftung als gemeinnützig tätige Einrichtung auf solide und planbare Erträge angewiesen unter gleichzeitigem realen Erhalt der Vermögenssubstanz.
Auf Basis dieses Anspruchs verfolgt die Stiftung eine mittel- bis langfristige Anlagestrategie und richtet einerseits bei der Allokation ihres Vermögens den Fokus auf Sachwerte wie auch zur breiteren Streuung von Vermögenswerten auf international ausgerichtete Finanzanlagen.
Sie besitzt historisch einen umfangreichen Immobilienbestand, welcher teilweise eine bedeutsame städtebauliche Relevanz hat.
Die Ernst-Abbe-Stiftung verfügt im Berichtsjahr über ein Stiftungsvermögen von etwas über 60 Mio. € (Grundstockvermögen).
Aus einem Jahresüberschuss von ca. 2.800 T€ werden 2.200 T€ für zukünftige Förderprojekte der gebundenen Rücklage zugeführt, 600 T€ der freien Rücklage.

Zu den einzelnen geförderten Maßnahmen im Jahr 2018 zählen unter anderem:

  • 4 Promotionsstipendien
  • 25 Deutschlandstipendien
  • Finanzierung des Abbe-Institutes für Stiftungswesen
  • Ernst-Abbe-Kolloquium
  • Abbe-Preis für Innovation
  • Stiftungsprofessur IPHT
  • diverse Einzelprojekte in Kooperation mit FSU, Universität Erfurt, Klassikstiftung Weimar, auszugsweise:
    – Ausstellung „Abenteuer der Vernunft“
    – „Behavioural Insights Summer School“
    – Fortbildung „Deutsch als Fremdsprache“
    – Filmprojekt „Auf den Lebensspuren von Eduard Rosenthal“